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Verzeichnis der Mitglieder

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Mitglieder mit kurzen Anrissen zu deren Biographien. Bei Interesse können Sie einfach weiterlesen. Für alle, die es eilig haben, oder sich nur einen Überblick verschaffen wollen, geht es hier zur Schnellübersicht.


Renate Ahrens

Portrait von Renate Ahrens Renate Ahrens wurde 1955 in Herford geboren, studierte Anglistik und Romanistik in Marburg, Lille und Hamburg und war einige Jahre als Lehrerin tätig. 1986 zog sie mit ihrem Mann nach Dublin und arbeitet seitdem als freie Autorin. Sie veröffentlicht in deutscher und englischer Sprache. 1998 wurde ihr erstes Theaterstück in Dublin uraufgeführt. Im selben Jahr erschien ihr erstes Kinderbuch, dem weitere folgten. Darüber hinaus veröffentlichte sie zwei Romane für Erwachsene und weitere Theaterstücke. Sie lebte 1996-97 in Kapstadt und 2002-03 in Rom, seitdem wieder in Dublin und Hamburg.



Doğan Akhanlı

Geboren 1957 in Şavşat, Provinz Artvin, Türkei, ist ein türkischstämmiger deutscher Schriftsteller. Er lebt seit 1992 in Köln.

Nach dem Militärputsch in der Türkei 1980 ging er in den Untergrund, 1985 bis 1987 saß er als politischer Häftling im Militärgefängnis von Istanbul. 1998/99 erschien in türkischer Sprache seine Trilogie Kayıp Denizler (Die verschwundenen Meere). Die ersten beiden Bände heißen Denizi Beklerken (Warten auf das Meer) und Gelincik Tarlası (Das Mohnblumenfeld). Der letzte Band Kıyamet Günü Yargıçları (Die Richter des jüngsten Gerichts) thematisiert den Völkermord an den Armeniern. Die Trilogie bildet eine kritische Bestandsaufnahme der politischen Entwicklung der Türkei in den Jahren, die der Autor während seiner Jugend als Zeitzeuge und politisch Verfolgter erfahren hat.



Gabrielle Alioth

Portrait von Renate Ahrens1955 in Basel geboren. Studium der Wirtschaftswissenschaften und Kunstgeschichte an den Universitäten Basel und Salzburg. 1982/83 längere Aufenthalte in Straßburg. Ab 1979 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Prognos AG, Basel. 1984 Übersiedlung nach Irland, als freie Übersetzerin und Journalistin für deutsche Zeitungen und Rundfunkstationen tätig. 1990 Publikation des Romans Der Narr und Ausstrahlung des gleichnamigen Hörspiels durch Radio DRS. 1991 Verleihung des Preises 'Der erste Roman' durch das Literaturhaus Hamburg. Der siebte und jüngste Roman "Die Braut aus Byzanz" erschien 2008.



Peter Ambros

Portrait von Peter AmbrosJahrgang 1948, Autor, Historiker und Übersetzer aus Trnava (Tschechoslowakei bzw. Slowakische Republik). Studium der Soziologie, Geschichte und Judaistik in Bratislava, Jerusalem und Berlin, in den Jahren 1983–85 Studienaufenthalt in Toronto in Kanada. Von 1986 bis 1998 verantwortlich für die Presse– und Öffentlichkeitsarbeit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, insbesondere intensive Zu– und Zusammenarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit Heinz Galinskis in seinen letzten sechs Lebensjahren.



Jakob Arjouni

Portrait von Jakob ArjouniGeboren am 8.10.1964 in Frankfurt. Arjouni über Arjouni: »1964 in Frankfurt am Main geboren, aufgewachsen in Frankfurt und Oberroden. Mit zehn auf ein Internat im Odenwald. Mit zwölf zum ersten Mal Rote Ernte von Hammett gelesen – nicht alles verstanden, aber begeistert. Von vierzehn bis achtzehn regelmäßige Fahrten ins Frankfurter Bahnhofsviertel zum Pool–Billard. Sergio–Leone–Filme gesehen. Nach dem Abitur nach Montpellier, Südfrankreich. Abgebrochenes Studium. Zweieinhalb Jahre Arbeit als Kellner, Badeanzug– und Erdnußverkäufer. Ersten Roman geschrieben, Happy Birthday, Türke!, und erstes Theaterstück, Die Garagen. Mit zweiundzwanzig nach Berlin auf eine Schauspielschule. Schnell abgebrochen. Studium an der Freien Universität. Noch schneller. Hugo, Faulkner und Irmgard Keun gelesen. Roman Mehr Bier geschrieben, Theaterstück Nazim schiebt ab, Roman Ein Mann, ein Mord. Beruf gefunden. Umzug nach Paris. Theaterstück, Edelmanns Tochter. Zurück nach Berlin. Roman, Magic Hoffmann.«



Isolde Asai

Geboren am 23. Juni 1957 in Ummendorf. 1977–1981 Studium an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Erste Prüfung für das Lehramt an Realschulen in den Fächern Deutsch und Katholische Theologie mit der Arbeit Untersuchungen zu Alfred Döblins Theorie und Poetik des Romans (dargestellt am Beispiel der “Drei Sprünge des Wang–lun”). Aufgrund des Umzugs nach Japan und der Geburt der Kinder Unterbrechung der Ausbildung. 1986–1988 Referendariat. Zweite Staatsprüfung für das Amt des Lehrers mit fachwissenschaftlicher Ausbildung in den Fächern Deutsch und Katholische Theologie. 1989 Erwerb der Lehrbefähigung als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut Tokio. Dozenturen an der Literarischen Fakultät der Keio Universität, der Fakultät für Internationale Kommunikation der Hosei Universität und der Juristischen Fakultät der Waseda Universität.



Ulrike Ascher

Geboren am 8. Mai 1960 in Hamburg. 1984-85 Stipendium des DAAD an der University of Stirling, Schottland. 1990 M.A. der Universität Hamburg (englische, amerikanische und deutsche Literatur). 1982-90 Arbeit in einem Call Center, Lehrerin für Deutsch als Fremdsprache in Stirling und Hamburg, Tutorin für Englische Literatur in Hamburg, Arbeit als freie Jounalistin, Studentenvertreterin in der Selbstverwaltung. 1990-94 in der Hamburger Zentrale von Greenpeace Deutschland: bis 1991 als Assistant Manager, bis 1994 als Assistentin der Personalleitung. 1990-95 Lektorin für Englische Literatur an der Universität Hamburg, freie Jounalistin und Redakteurin. 1995 Produktionsmanagerin/-assistentin bei IPM Film Hamburg und KL TV, Chefredakteurin des Magazins Irish Life. Projektmanagerin des Lyrikran Festivals (Internationales Lyrikfestival in Hamburg). 1996-98 Redakteurin beim Springer Auslandsdienst, Redakteurin und Filmkritikerin für Bild, freie Mitarbeit bei Berliner Morgenpost, Bild, Hamburger Abendblatt. Seit 1997 freie Mitarbeit als Redakteurin/Übersetzerin beim Ariston Verlag, Privatlehrerin für Englisch auf Managementebene, kontinuierliche Arbeit als Übersetzerin und Dolmetscherin. 1998 Umzug nach Irland. Neben dem Schreiben schamanische Praxis und Workshops in Irland, Deutschland, Österrreich und der Schweiz.



Gabriel Berger

Gabriel Berger, Diplom-Physiker, EDV-Dozent, Buchautor, wurde 1944 als Sohn eines jüdischen Kommunisten im französischen Versteck in Valence geboren. 1945-48 lebte die Familie in Antwerpen. 1948 ging sein Vater nach Wroclaw, um sich am Aufbau des Sozialismus in Polen zu beteiligen. Unter dem Druck des polnischen Antisemitismus übersiedelte die Familie 1957 in die DDR, wo Berger die nächsten zwanzig Jahre verbrachte, zunächst in Leipzig, dann in Dresden. Nach dem Abitur absolvierte er 1962-67 ein Physikstudium an der Technischen Universität Dresden und leistete 1968-69 seinen Militärdienst in der Nationalen Volksarmee ab. 1969-76 war er am Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf bei Dresden tätig.



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